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Projekt MOI in Uganda

Unter dem Dach der „Aktion Afrika“ ist auch das Projekt MOI („Zukunft“) zuhause, das die aus Hauenstein stammende Entwicklungshelferin Edith Naser in Soroti/Uganda gegründet hat. Ziel des Projekts ist es, Kindern aus armen Familien den Besuch der Sekundarschule zu ermöglichen. „Mit 60 Euro pro Monat können wir den Schulbesuch eines Kindes finanzieren“, sagt Edith Naser.

Bei ihrem Einsatz für den Deutschen Entwicklungshilfedienst wurde sie immer wieder mit dieser Realität konfrontiert: „Kinder und Jugendliche aus der Region bleibt nichts anderes, als als einfache Ackerbauern, als Viehhirten, Soldaten oder Kleinsthändler ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften und so zu versuchen, ihre Familien zu ernähren. Ohne Schuldbildung ist es dies ihre einzige Chance.“

Hier setzt das Projekt „Moi“ ein: Mithilfe von Spenden finanziert es die Kosten, die für den Schulbesuch entstehen. Bis zu einem qualifizierten Berufsabschluss, der mit unserem Abitur vergleichbar ist, sind sechs Jahre lang rund 700 Euro jährlich notwendig. Damit können das Schulgeld und die Ausstattung der Kinder für die Internatsschulen bezahlt werden: Neben der Schuluniform müssen die Schülerinnen und Schüler auch Matratzen, Bettwäsche und  Decken mitbringen. Weitere Kosten entstehen für Sportkleidung, Bücher, Schreibmaterial, Arztbesuche und Medikamente, für die Hin- und Rückreise zu Beginn und am Ende des Schuljahrs sowie in den Ferienzeiten.

Die Fotos zeigen Edith im Gespräch mit Eltern, die für ihre Kinder Unterstützung durch MOI beantragt haben.